Die Bundesanwaltschaft (BA) hat Anklage gegen einen 18-jährigen Schweizer erhoben. Er soll ab Anfang 2025 einen terroristischen Anschlag im Namen des «Islamischen Staates» (IS) geplant haben.
Was ist passiert?
Im Juni 2025 erstattete das Bundesamt für Polizei (fedpol) Strafanzeige. Es lagen Hinweise vor, dass der junge Mann ein Attentat planen könnte. Zusammen mit der Kantonspolizei Aargau wurde er umgehend verhaftet.
Gemäss Anklageschrift konkretisierte sich der Plan zu einem Messerangriff auf willkürlich ausgewählte Personen. Der Beschuldigte soll sich Anleitungen beschafft, ein tatgeeignetes Messer im Internet bestellt und sich mit Gleichgesinnten vernetzt haben. Er informierte sich zudem über die religiöse Rechtfertigung eines solchen Anschlags.
Propaganda und Terrorfinanzierung
Neben der Anschlagsplanung wirft die BA dem Mann vor, den IS aktiv unterstützt zu haben. Er soll Propaganda-Videos über soziale Medien verbreitet und Finanztransaktionen an die Terrororganisation getätigt haben. Ausserdem wird ihm das mehrfache Herstellen und Lagern von Gewaltdarstellungen vorgeworfen.
Aus der Haft entlassen
Der Beschuldigte wurde Anfang Dezember 2025 aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Haftgründe waren laut BA nicht mehr gegeben. Die Anklage umfasst die Unterstützung einer terroristischen Organisation sowie strafbare Vorbereitungshandlungen zu Mord.
Mit der Einreichung der Anklageschrift ist nun das Bundesstrafgericht zuständig. Bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils gilt die Unschuldsvermutung.
Weitere Meldungen
In [Bern](/schlagwort/bern/) kommt es immer wieder zu aufsehenerregenden Fällen. Erst kürzlich griff ein Mann in Zürich Fahrgäste in einem Tram an. Weitere aktuelle Gewaltdelikte aus der ganzen Schweiz.
Quelle: Bundesanwaltschaft






